Definition Mehrspartenanschluss
Die Stadtwerke Wismar GmbH und die Stadtwerke Wismar Netz GmbH verwenden grundsätzlich Mehrspartenhauseinführungen (MSH) beim Neubau von Standardnetzanschlüssen für Strom, Gas, Wasser (und Telekom).
Die Mehrspartenhauseinführung (MSH) ist ein Leerohrsystem, welches die bauliche Voraussetzung für die fachgerechte Hauseinführung der Leitungen für die Versorgungsmedien Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation für den Bedarf von Standardnetzanschlüssen schafft und dem Bauherrn Kosten spart. Der Einbau kann in Gebäude ohne und mit Keller erfolgen.
In Gebäude ohne Keller ist der Einbau des Leerrohrsystems (MSH) vor der Herstellung der Grundplatte zwingend erforderlich. Diese ist mit der Herstellung der Grundplatte durch den Baubetrieb entsprechend der Montageanleitung Lage und Höhengenau einzubauen. Das Leerrohrsystem wird durch die Stadtwerke Wismar GmbH bereitgestellt.

[pdf: 1 MByte]

[pdf: 25 KByte]
Mit der Mehrspartenhauseinführung muss der Netzanschlussraum nicht mehr an einer Außenwand liegen. Die Fläche an der Außenwand kann für höherwertige Räume genutzt werden.
In Gebäude mit Keller ist der Einbau eines Futterrohres bei der Herstellung der Kellerwände oder die nachträgliche Herstellung einer Kernbohrung DN 200 durch den Bauherrn notwendig.
Voraussetzung für den Einbau der MSH ist die Planung der Hauseinführung an einer geeigneten Stelle im Anschlussraum oder Anschlussnische. Vom Bauherrn erfolgt der Einbau des Leerrohrsystems bei der Herstellung der Grundplatte (Gebäude ohne Keller) oder der Einbau eines Futterohres in der Kelleraußenwand (Gebäude mit Keller). Falls das Futterrohr fehlt, ist vom Bauherrn eine Kernbohrung DN 200 herzustellen.


[pdf: 441 KByte]